Bye bye Einwegbecher, hallo Mehrweg!

Geschrieben von Demian Thomas am 07.09.2017 08:45:24

Kaffeebecher.jpg

Wegwerfen? ist sowas von gestern!

Einwegbecher sind nun offiziell uncool. Wer etwas von sich und seiner Umwelt hält, der nimmt seinen Kaffee unterwegs nur noch aus dem Mehrwegbecher zu sich. Man kennt das schon von der Plastiktüte. Auch hier stellen sich Einzelhandel und Discounter zunehmend um. Wo zunächst kostenlose Tüten nur noch gegen Aufpreis zu erhalten sind, werden nun immer mehr Baumwoll- und Jutetaschen angeboten. Nachhaltig. In schicken Designs. Zum Wiederverwenden. Diese Anti-Wegwerf-Mentalität ist zudem gut für Natur und Markenimage.

Tasche Aldi.jpg    Tasche Lidl.jpg

Nun hat es also die Front der Kaffeetrinker erwischt. So schreibt etwa Die Welt: "Der Mehrwegkaffeebecher ist in den letzten Monaten zum neuen Star der Umweltbewegten aufgestiegen. Wer den Muntermacher aus Einwegbehältnissen schlürft, stellt sich dagegen automatisch auf eine Stufe mit Dieselfahrern, Rauchern und Plastiktütenträgern." (Zum Artikel

 

Kaffeebohnen.jpg

Ohne Kaffee? Ohne mich!

Fakt ist, die Deutschen lieben ihren Kaffee. Der aromatische Wachmacher ist aus kaum einem Alltag mehr wegzudenken. Laut Deutscher Umwelthilfe trank im Jahr 2014 jeder Deutsche durchschnittlich 162 Liter Kaffee, davon ca. 5% aus Einwegbechern. Was sich nach erstmal nicht besonders viel anhört. Doch pro Kopf kommen so im Jahr etwa 34 Becher zusammen. Das ergibt, auf die ganze Bundesrepublik gerechnet, einen Verbrauch von 320.000 Stück pro Stunde. Also rund 7,6 Mio. Einwegbechern pro Tag. Übers Jahr häufen sich auf diese Weise unglaubliche 2,8 Mrd. Becher an, die nach einmaliger Benutzung im Mülleimer landen.

Müll.jpg

Dieser Müll wird zum Problem. Deshalb setzen sich immer mehr Städte für ein umweltfreundliches Mehrwegbecher-System ein. So können mitgebrachte Becher in einigen Cafés und Bäckereien mit Kaffee befüllt werden. Oder es wird komplett auf ein Pfandsystem umgestellt. Unterstützung bei der Implementierung eines solchen Systems finden Städte, Kommunen und Kaffeeanbieter etwa bei reCup oder Joycup.

Doch nicht nur das Ende des Einwegbecher-Lebenszyklus' ist ein Problem. Auch in der Herstellung ist er alles andere als unproblematisch. Zehntausende Tonnen Holz, Kunststoff sowie Milliarden Liter an Wasser werden hierfür verbraucht. Ein jährliches Energievolumen, mit dem man eine ganze Kleinstadt versorgen könnte.

 

Und nun? Erstmal Kaffeetrinken!

Viele Städte wie Mainz und Konzerne wie die Deutsche Bahn, Aral, Starbucks oder McCafé haben dem Einwegbecher den Kampf angesagt. Das macht sich auch in der Werbemittelbranche bemerkbar. Drinkware-to-go ist eines DER Trendthemen – mit Umsätzen, die selbst Dauerrennern wie Powerbanks Konkurrenz machen. Das Geschäft boomt. Und der Trinkbecher wird zum Lifestyle-Produkt erhoben.

Mehrweg-Coffee-to-Go-Gastronomie-tolles-muster.png Mehrweg-Coffee-to-Go-Gastronomie-2go-auch-zum-mitnehmen.png

Die Becher-Varianten reichen von Kunststoff, Porzellan und gebürstetem Edelstahl bis hin zu Bambus, sind mal bunt, mal gemustert oder mit schicken Kaffee-Zitaten geschmückt. Auf jeden Fall sind sie absolut angesagt. Und unsere klare Produktempfehlung.

 

Interesse am Thema? Dann sollten Sie sich unsere 9. Werbemittel-Sonderschau am 13./14. September 2017 nicht entgehen lassen!

Themen: Insider, Know-How

Demian Thomas

Geschrieben von Demian Thomas

Sales Manager - Experte für Druckverfahren und Werbeanbringung

Begeisterter Verkäufer mit einer Leidenschaft für Werbeartikel. Ihr Ansprechpartner für alles rund um Druck und Gestaltung.